Programmieren mit dem Micro:bit
Neugier, Tüftellust und viele Aha‑Momente: In der vergangenen Woche haben unsere Schülerinnen und Schüler ihre ersten Programmierversuche mit dem BBC micro:bit unternommen.
Der micro:bit ist ein kleiner Mikrocontroller mit LED‑Matrix, Tasten, Sensoren (z. B. für Licht und Bewegung). Strom liefern zwei AAA-Batterien, die Verbindung zu einem iPad oder zum PC wird mittels Bluetooth oder USB-Kabel hergestellt.
Mit der blockbasierten Programmieroberfläche Makecode (https://makecode.microbit.org/ ) erstellten die Schülerinnen und Schüler erste Programme und brachten sie am micro:bit zum Laufen.
Ein scrollender Text, verschiedene Symbole, die auf Knopfdruck auf der 5X5-LED-Matrix auftauchen bis zu einfachen Spielen wie Schere-Stein-Papier, einem Würfel, der durch Schütteln eine Zufallszahl anzeigt oder einem 7-Sekunden-Reaktionsspiel, all das erstellten die motivierten Schülerinnen und Schüler anhand von altersgerechten Anleitungen.
Auch das Funken und Austauschen von Kurznachrichten zwischen mehreren micro:bits gelang ohne große Komplikationen.
Einen Schritt weiter ging die Gruppe der Unverbindlichen Übung Coding.
Sie entdeckten mit dem Inventor´s Kit auf spielerische Weise die Welt des Programmierens und der Elektronik. Auf einem Breadboard wurden einfache Schaltungen aufgebaut und mit dem micro:bit verbunden. Sie programmierten Blinkmuster, einen Dimmer für eine LED oder eine Helligkeitsanzeige.
Besonders knifflig wurde es dann, wenn ein Stecker im Breadbord doch nicht ganz saß oder falsch gesteckt war, Fehlersuche und systematisches Debuggen und viel Spaß gehörte dazu.
Neben Problemlösen, Kreativität, Zusammenarbeit und Lachen erlernten die Schülerinnen und Schüler so auch spielerisch einige wichtige Grundlagen der Informatik wie in Algorithmen denken oder mit Sequenzen, Schleifen und Bedingungen zu arbeiten.
„Bald wieder“, so der einhellige Tenor der erfolgreichen Jungprogrammierer.